
Sa 28.08.2010 19.30 Uhr
So 29.08.2010 19.30 Uhr
Haydn-Festival Schloss Augustusburg,
Treppenhaus
Sinfonisch und konzertant
Tabea Zimmermann, Viola Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Daniel Sepec, Violine und Leitung
Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Concerto grosso c-Moll op. 6 Nr. 8 HWV 3261
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 für Violine, Viola und Orchester
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051
Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie Es-Dur Hob. I:22 ›Der Philosoph‹
Konzert – Concerto – Concertante – ist das nicht alles das gleiche? Die feinen Unterschiede und Entwicklungen von Bach bis Mozart zeigt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung ihres Konzertmeisters Daniel Sepec auf. Das Programm beginnt mit Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 8, einem Gruppenkonzert, das sich in Besetzung und Form an Arcangelo Corellis op. 6 orientiert. Weiter geht es mit Mozarts berühmter Sinfonia concertante für Violine und Viola. Diese Konzert-Variante verbindet Elemente des Concerto grosso mit der Ästhetik gepflegter Unterhaltungsmusik und erscheint somit leichter als eine Sinfonie. Johann Sebastian Bach komponierte sein 6. Brandenburgisches Konzert, das als nächstes auf dem Programm steht, im Jahr 1721 für den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg als eine Art Bewerbung um Folgeaufträge. Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung mit tiefen Streichern stellt es einen Höhepunkt in Bachs Konzertschaffen und in der spätbarocken Concerto-Kunst insgesamt dar. Gewichtig endet das Konzert mit Haydns Sinfonie Nr. 22, die den Beinamen „Der Philosoph“ trägt. Gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist die charismatische Bratschistin Tabea Zimmermann zu hören. Ihr tiefes musikalisches Verständnis und ihr natürliches Spiel verschaffen ihr weltweit höchste Bewunderung. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist für ihre außergewöhnlich transparente Spielweise bekannt. Seit 2004 wird sie von Paavo Järvi geleitet, kooperiert aber bei ihren Projekten von Barock bis zur zeitgenössischen Musik immer wieder mit Spezialisten für die jeweilige Epoche. Im letzten Jahr sorgte sie mit ihrer Gesamteinspielung aller Beethoven-Sinfonien und deren Aufführung bei den Salzburger Festspielen und beim Bonner Beethovenfest für besonderes Aufsehen.
Preise D: 75 / 65 / 55 / 45 / 25 / 15 € | Inkl. Eintritt zum anschließenden Feuerwerk im Schlosspark
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