Brühler Schlosskonzerte in der Unesco-Welterbeestätte Schloss Augustusburg

Les Plaisirs

Sa 08.05.2010   20.00 Uhr
So 09.05.2010   20.00 Uhr
Schlosskonzert   Schloss Augustusburg, Treppenhaus

Les Plaisirs

Elbipolis Barockorchester Hamburg

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Sonate G-Dur op. 5 Nr. 4 für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Antonio Vivaldi (1678–1741)
›Concerto Madrigalesco‹ d-Moll RV 129 für Streicher und Basso continuo

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Konzert BWV 1054 (nach BWV 1042) D-Dur für Cembalo, Streicher und Basso continuo

Arcangelo Corelli (1653–1713)
Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 4 für Streicher und Basso continuo

Johann Sebastian Bach
Ouverture a-Moll BWV 1067a

Antonio Vivaldi
Concerto e-Moll RV 134

Begleitprogramm von 17 bis ca. 18.30 Uhr: Themenführung „So liebte es der Kurfürst”. Weitere Informationen auf der Seite Brühl.


Deutschland und Italien, Bach, Händel, Vivaldi und Corelli – mit den vier musikalischen Fürsten des Barock wird die Konzertsaison in Schloss Augustusburg eröffnet. Diese Vier haben sich wechselseitig beeinflusst, voneinander gelernt, Techniken aufgegriffen und weiterentwickelt – und das über Landesgrenzen hinaus: Bach beispielsweise hat Vivaldis Konzerte bearbeitet. Händel, der „englische“ Deutsche, setzte in London die Corelli-Tradition fort. Bei aller gegenseitiger Einflussnahme blieb jedoch jeder in seiner Musik originell und das Elbipolis Barockorchester Hamburg macht in diesem Programm nicht nur die Gemeinsamkeiten, sondern auch die Eigenheiten jedes Einzelnen hörbar: Arcangelo Corelli ist hier mit einem seiner Concerti grossi op. 6 vertreten und steht damit für die Begründung der italienischen Konzert-Tradition – in Abgrenzung zur französischen. Antonio Vivaldi griff diese Entwicklung auf und führte das italienische Konzert zum Höhepunkt. Johann Sebastian Bach repräsentiert hier mit seinem Cembalokonzert D-Dur zum einen die Praxis der Bearbeitung eigener Werke, zum anderen verbindet er in seiner berühmten Orchestersuite Nr. 2 einfallsreich die Formen Ouvertüre, Suite und Konzert. Georg Friedrich Händel kombiniert in seinen Sonaten op. 5 traditionelle Suiten und beliebte Tanzsätze aus seinen erfolgreichen dramatischen Werken. Das Elbipolis Barockorchester Hamburg begeistert mit neuen Ideen und Konzepten, bei denen auch schon mal Barockmusik mit elektronischer Musik kombiniert wird, und zählt zu den aktuell gefragtesten deutschen Barockensembles.


Preise C: 47 / 37 / 31 / 23 / 14 / 9 €


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