
Di 24.08.2010 20.00 Uhr
Haydn-Festival Schloss Augustusburg,
Treppenhaus
Haydn und der junge Mozart
Andreas Staier, Hammerklavier Kathrin Tröger, Violine Javier Zafra, Fagott Freiburger Barockorchester Brian Dean, Violine und Leitung
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sinfonie C-Dur KV 128
Joseph Haydn (1732–1809)
Konzert F-Dur Hob. XVIII:6 für Klavier, Violine und Streicher
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert B-Dur KV 191 für Fagott und Orchester
Joseph Haydn
Sinfonie c-Moll Hob. I:52
Eines der besten Originalklang-Orchester Deutschlands zeigt mit diesem Programm, wie sehr Mozart und Haydn trotz ihres Altersunterschiedes von einander lernende Freunde und Kollegen waren. Alle Werke des Abends stammen aus der Zeit als Wolfgang Amadeus Mozart ein Jugendlicher und Joseph Haydn ein erwachsener Mann war. Mozarts Sinfonie C-Dur entstand nach seiner zweiten italienischen Reise und fasst seine dort gesammelten Erfahrungen musikalisch zusammen: verschiedene Besetzungen, formale Experimente und stilistische Eigenarten seiner Vorbilder – allen voran Joseph Haydn – werden hörbar. In den 1760er Jahren komponierte Joseph Haydn sein Doppelkonzert F-Dur, in dem er sich an der barocken Tradition orientiert – so treten bei diesem Werk Cembalo und Violine als Solisten in Erscheinung. Hier setzte später Mozart an und trieb die Entwicklung der Gattung voran, wie man an Mozarts Fagottkonzert B-Dur, das 1774 entstand, hören kann. Ebenso wie Haydn knüpft auch er noch an der barocken Tradition an. Beschlossen wird der Abend mit Haydns Sinfonie Nr. 52. Sie zeigt den Komponisten in der Mitte seines 108 Werke umfassenden sinfonischen Schaffens. Neben Solisten des Freiburger Barockorchesters ist der Pianist und Cembalist Andreas Staier am Hammerklavier zu hören. Er gilt als einer der besten Musiker seines Fachs. Das Freiburger Barockorchester kann auf eine über 20-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken und ist gern gesehener Gast in den international bedeutendsten Opern- und Konzerthäusern. Das selbstverwaltete Ensemble hat sich das Ziel gesetzt, jede einzelne Komposition so lebendig und sprechend wie möglich zu spielen. Das gilt für Werke des Barock genauso wie für Gegenwarts-Kompositionen.
Preise C: 47 / 37 / 31 / 23 / 14 / 9 €