Brühler Schlosskonzerte in der Unesco-Welterbeestätte Schloss Augustusburg

Haydn:
bewundert und bewundernd

Sa 21.08.2010   20.00 Uhr
Haydn-Festival   Schloss Augustusburg, Treppenhaus

Haydn: bewundert und bewundernd

Alexander Rudin, Violoncello   Helsinki Baroque Orchestra   Aapo Häkkinen, Cembalo und Leitung

Joseph Haydn (1732–1809)
Divertimento G-Dur Hob. II:2 für 2 Violinen, 2 Violen und Basso continuo

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Konzert A-Dur Wq 172 für Violoncello, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Joseph Haydn
Konzert D-Dur Hob. VIIb:4 für Violoncello, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Franz Xaver Dussek (1731–1799)
Sinfonia B-Dur

Begleitprogramm von 17 bis ca. 18.30 Uhr: Kostümführung „Diskretion! Leidenschaften und Melancholia”. Weitere Informationen auf der Seite Brühl.


Er „ist der Vater, wir sind die Bub’n. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt“, so Haydns Worte über Carl Philipp Emanuel Bach, der zu Lebzeiten bekannter war als sein berühmter Vater. Dass er vor allem für die Wiener Klassiker eine bedeutende Vorbildfunktion hat-te, wird in diesem Konzert mit Werken von Joseph Haydn, Franz Xaver Dussek und Carl Philipp Emanuel Bach selbst zu hören sein. Skandinaviens Barockensemble Nummer 1, das Helsinki Baroque Orchestra, gastiert erstmals in Brühl und beginnt den Abend mit einem Frühwerk Haydns. Seine Divertimenti spiegeln seine nie versiegende Freude am Klanglichen und seine Experimentierlust wider und waren für ihn eine Schule, in der er alle Freiheiten hatte, die Verwendung des Orchesterapparates auszuprobieren. Der Cellist Alexander Rudin ist mit dem letzten der drei Cellokonzerte C. P. E. Bachs sowie mit Haydns zweitem Cellokonzert in D-Dur zu hören. Der Russe gewann bereits früh zahlreiche Preise und hat sich sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und Ensembleleiter einen Namen gemacht. Der Abend endet mit einer Sinfonie des böhmischen Mozart-Freundes Dussek. Dieser war bekannt als Cembalist, Pianist und Komponist, der in erster Linie in Prag wirkte, sich musikalisch aber an Wien orientierte. Das Helsinki Baroque Orchestra wurde 1997 gegründet. Seitdem hat sich das frische, junge Ensemble in der europäischen Barock-Szene etabliert und ist bekannt für seine mitreißenden Interpretationen. Seit 2003 leitet der 34-jährige Cembalist und Dirigent Aapo Häkkinen das Orchester.


Preise C: 47 / 37 / 31 / 23 / 14 / 9 €


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