Brühler Schlosskonzerte in der Unesco-Welterbeestätte Schloss Augustusburg

Alla maniera
italiana

Sa 03.07.2010   20.00 Uhr
So 04.07.2010   20.00 Uhr
Schlosskonzert   Schloss Augustusburg, Treppenhaus

Alla maniera italiana

Epoca Barocca   Alessandro Piqué, Oboe und Leitung

Tomaso Albinoni (1671–1751)
Concerto B-Dur op. 7 Nr. 3 für Oboe, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo

Johann Friedrich Fasch (1688–1758)
Concerto g-Moll für Oboe, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Concerto g-Moll HWV 287 für Oboe, Streicher und Basso continuo

Domenico Scarlatti (1685–1757)
Sinfonia C-Dur für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Concerto A-Dur RV 158 für 2 Violinen, Viola und Basso continuo

Begleitprogramm von 17 bis ca. 18.30 Uhr: Themenführung „So liebte es der Kurfürst”. Weitere Informationen auf der Seite Brühl.


Wie sehr die deutsche Barockmusik von italienischen Vorbildern geprägt wurde, hört man, wenn man Händel und Fasch auf Albinoni und Vivaldi treffen lässt. Das italienische Ensemble Epoca Barocca und sein Leiter Alessandro Piqué nehmen in diesem Konzert besonders das Oboenkonzert unter die Lupe. Sie schlagen einen Bogen von Tomaso Albinoni über Johann Friedrich Fasch und Georg Friedrich Händel bis zu Antonio Vivaldi. Albinonis op. 7 stellt einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Oboenkonzerts dar, da er in diesen Concerti als erster in Italien die Oboe als Soloinstrument etablierte. Vivaldis Schöpfung eines italienischen Konzert-Typus hatte eine weit reichende Wirkung und beeinflusste auch Komponisten jenseits der italienischen Grenzen. So griff auch der in Leipzig ansässige Johann Friedrich Fasch den „Vivaldi-Typus“ in seinen sieben Oboenkonzerten auf und entwickelte ihn weiter. Georg Friedrich Händel verbindet man eher weniger mit Werken für Oboe, tatsächlich schrieb er aber zwischen 1703 und 1720 drei Oboenkonzerte, die deutlich von seiner Vorliebe für dieses Instrument zeugen. Die Mitglieder des Ensembles Epoca Barocca verbindet die gemeinsame Leidenschaft für die Darbietung barocker Musik. Seit 1994 ist das Ensemble bei zahlreichen renommierten Festivals zu Gast. Seine Programme zeichnen sich besonders durch die gelungene Mischung bekannter und seltener, vom Ensemble in eigener Forschungsarbeit neu erschlossener Werke aus.


Preise B: 38 / 34 / 26 / 21 / 12 / 7 €


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